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Thomas Bayrle – Ben Vautier – jean-pierre bertrand – olafur eliasson – hreinn Fridfinnson – leiko ikemura – katarina norling i meret Oppenheim – Rosemarie trockel …

LEIKO IKEMURA

Spiegelbild (reflection) I 1993 I 70 x 40 cm
medium: oil on jute canvas
Rarity: unique
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About the Work

This painting depicts a youthful female figure characteristic of Leiko Ikemura’s oeuvre, evoking both human and animal-like associations. The composition can be read as a juxtaposition of two states: while the upper figure, with its softly defined form and a skirt-like silhouette created by delicate brushstrokes, conveys an almost weightless presence., the lower reddish figure seems more grounded.

Luminous areas of yellow, blue, pink, and violet structure the composition and lend the figure a quiet, almost sculptural presence. The impasto application of paint and the visible texture of the jute emphasize the materiality of the work, creating a poetic pictorial world in which color, corporeality, and space merge in a distinctive way.


Dieses Werk zeigt eine für Leiko Ikemura charakteristische mädchenhafte Figur, die sowohl menschliche als auch tierhafte Assoziationen hervorruft.
Die Komposition lässt sich als Gegenüber zweier Zustände lesen: Während die obere Figur mit ihrer weich konturierten Form und einer durch feine Pinselstriche angedeuteten rockartigen Silhouette eine beinahe schwebende Anmutung besitzt, erscheint die untere rötliche Gestalt geerdeter.

Leuchtende Farbflächen in Gelb, Blau, Rosa und Violett strukturieren die Komposition und verleihen der Figur eine stille, beinahe plastische Präsenz. Der pastose Farbauftrag und die sichtbare Jutestruktur unterstreichen die Materialität des Werks und lassen eine poetische Bildwelt entstehen, in der Farbe, Körperlichkeit und Raum auf besondere Weise miteinander verschmelzen.

About the Artist

Leiko Ikemura – Poetry Between Humanity, Nature, and Myth

Leiko Ikemura (*1951) is regarded as one of the most important international contemporary artists. Born in Japan and based in Europe for many years, she has developed a distinctive visual language.

Ikemura’s work exists in the space between dream and reality. Her sculptures and paintings are imbued with a quiet, poetic power, exploring themes of transience, transformation, and the profound interconnectedness of humanity, animals, and nature. Recurring motifs such as hares, female figures, and hybrid beings appear both delicate and enigmatic, symbolizing protection, vulnerability, and renewal.

With her unique artistic oeuvre, Leiko Ikemura has established herself as one of the leading figures in contemporary art. Her works are regularly exhibited in major museums and international exhibitions and are held in prestigious public and private collections around the world, where they are highly regarded by collectors, curators, and art historians alike.


Leiko Ikemura – Poesie zwischen Mensch, Natur und Mythos

Leiko Ikemura (*1951) zählt zu den bedeutendsten internationalen Künstlerinnen der Gegenwart. Die in Japan geborene und seit vielen Jahren in Europa lebende Malerin und Bildhauerin hat eine unverwechselbare Bildsprache entwickelt.

Ikemuras Kunst bewegt sich zwischen Traum und Wirklichkeit. Ihre Skulpturen und Gemälde sind geprägt von einer stillen, poetischen Kraft und erzählen von Vergänglichkeit, Transformation und der tiefen Verbundenheit zwischen Mensch, Tier und Natur. Wiederkehrende Motive wie Hasen, weibliche Figuren oder hybride Wesen wirken zugleich zart und geheimnisvoll – als Sinnbilder für Schutz, Verletzlichkeit und Erneuerung.

Mit ihrem einzigartigen Œuvre gehört Leiko Ikemura seit Jahrzehnten zu den international anerkannten Positionen der zeitgenössischen Kunst. Ihre Arbeiten werden regelmäßig in bedeutenden Museen und Ausstellungen präsentiert und genießen sowohl bei Sammlern als auch in der Kunstwissenschaft höchste Wertschätzung.

LEIKO IKEMURA

Dom I 1990 I H 60 cm
medium: sculpture – ceramic, paint
Rarity: unique
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About Ikemura

Leiko Ikemura – Poetry Between Humanity, Nature, and Myth

Leiko Ikemura (*1951) is regarded as one of the most important international contemporary artists. Born in Japan and based in Europe for many years, she has developed a distinctive visual language that harmoniously combines Eastern sensibility with the traditions of European modernism.

Ikemura’s work exists in the space between dream and reality. Her sculptures and paintings are imbued with a quiet, poetic power, exploring themes of transience, transformation, and the profound interconnectedness of humanity, animals, and nature. Recurring motifs such as hares, female figures, and hybrid beings appear both delicate and enigmatic, symbolizing protection, vulnerability, and renewal.

Her sculptures, in particular, are distinguished by an extraordinary sensitivity to form, material, and surface. Combining organic softness with a timeless sense of presence, they possess a quiet expressive force that transcends mere representation. Ikemura’s works invite the viewer to pause and contemplate the subtle boundaries between humanity, landscape, and imagination.

With her unique artistic oeuvre, Leiko Ikemura has established herself as one of the leading figures in contemporary art. Her works are regularly exhibited in major museums and international exhibitions and are held in prestigious public and private collections around the world, where they are highly regarded by collectors, curators, and art historians alike.

Deutsche Übersetzung

Leiko Ikemura – Poesie zwischen Mensch, Natur und Mythos

Leiko Ikemura (*1951) zählt zu den bedeutendsten internationalen Künstlerinnen der Gegenwart. Die in Japan geborene und seit vielen Jahren in Europa lebende Malerin und Bildhauerin hat eine unverwechselbare Bildsprache entwickelt, die fernöstliche Sensibilität mit europäischer Moderne verbindet.

Ikemuras Kunst bewegt sich zwischen Traum und Wirklichkeit. Ihre Skulpturen und Gemälde sind geprägt von einer stillen, poetischen Kraft und erzählen von Vergänglichkeit, Transformation und der tiefen Verbundenheit zwischen Mensch, Tier und Natur. Wiederkehrende Motive wie Hasen, weibliche Figuren oder hybride Wesen wirken zugleich zart und geheimnisvoll – als Sinnbilder für Schutz, Verletzlichkeit und Erneuerung.

Besonders ihre Skulpturen zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Sensibilität für Form, Material und Oberfläche aus. Sie verbinden organische Weichheit mit zeitloser Präsenz und entfalten eine stille Ausdruckskraft, die weit über das Gegenständliche hinausgeht. Ikemuras Arbeiten laden dazu ein, innezuhalten und die feinen Übergänge zwischen Mensch, Landschaft und Fantasie zu entdecken.

Mit ihrem einzigartigen Œuvre gehört Leiko Ikemura seit Jahrzehnten zu den international anerkannten Positionen der zeitgenössischen Kunst. Ihre Arbeiten werden regelmäßig in bedeutenden Museen und Ausstellungen präsentiert und genießen sowohl bei Sammlern als auch in der Kunstwissenschaft höchste Wertschätzung.

Dom

With Dom, created in 1990, Leiko Ikemura produced an exceptional ceramic sculpture from a formative period of her sculptural practice.

The female body is presented not merely as a physical form but as the bearer of a spiritual dimension. Rising into space like a sacred architectural structure, the figure unites sensuality with contemplation, corporeality with transcendence. This transformation of the physical into a universal, inward form is among the most compelling qualities of Ikemura’s sculptural oeuvre.

The sculpture preserves a rare sense of proximity to the creative act itself, a quality that makes clay such an extraordinary medium. The material lends the work an exceptional immediacy: the traces of its making remain vividly present, allowing the artist’s hands and the gradual process of modelling to be felt directly in the finished form.

This unique work is of particular art-historical significance and is regarded as an outstanding example of Ikemura’s early sculptural practice. It was in the early 1990s that the artist developed the reduced, archetypal bodily forms that have since become among the most sought-after works of her oeuvre.

Deutsche Übersetzung

Mit Dom schuf Leiko Ikemura 1990 eine außergewöhnliche keramische Skulptur aus einer prägenden Phase ihres bildhauerischen Schaffens.

Der weibliche Körper erscheint nicht allein als physische Form, sondern wird zum Träger einer spirituellen Dimension. Wie ein sakraler Bau erhebt sich die Figur in den Raum und verbindet Sinnlichkeit mit Kontemplation, Körperlichkeit mit Transzendenz.

Gerade diese Verwandlung des Körperlichen in eine universelle, innere Form gehört zu den eindrucksvollsten Qualitäten von Ikemuras plastischem Werk.

Die Skulptur bewahrt jene seltene Nähe zum schöpferischen Akt, die den Werkstoff Ton so einzigartig macht. Das Material verleiht dem Werk seine besondere Unmittelbarkeit: in der Keramik bleiben die Spuren des Entstehungsprozesses lebendig und lassen die Arbeit der Hände der Künstlerin unmittelbar erfahrbar werden.

Dieses Unikat ist kunsthistorisch besonders interessant und gilt heute als herausragendes Beispiel für Ikemuras frühe Bildhauerei.
Gerade Anfang der 1990er-Jahre entwickelte die Künstlerin jene reduzierten, archetypischen Körperformen, die heute zu ihren gesuchtesten Arbeiten zählen.

Ben

mira me I 1988 I 46 x 55 cm
medium: red paint on black canvas
Rarity: unique
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About Ben

Ben Vautier (1935-2024), oft einfach „Ben“ genannt, war eine Schlüsselfigur der zeitgenössischen Kunst, die seit den 1960er-Jahren mit radikaler Konsequenz Sprache, Konzept und Provokation verbindet.
Bekannt wurde der französisch-schweizerischer Künstler vor allem durch seine handschriftlichen Schriftzüge auf Tafeln, Objekten und Leinwänden, in denen er Alltägliches, Philosophisches oder Absurdes lapidar festhält. Damit knüpft er an Strömungen wie Dada und Fluxus an, wo Ironie und Einfachheit tiefe Fragen auslösen.
Ein Wort oder kurzer Satz kann bei ihm einen offenen Denkraum erzeugen. Er sieht Kunst als Dialog zwischen Künstler und Betrachter, nicht als fertiges Produkt. Seine Werke hinterfragen, was Kunst ist, und verlagern den Fokus vom Objekt auf die Idee.
Ben macht sichtbar, dass Bedeutung immer im Auge des Betrachters entsteht.
„Míra me“(1988) – ist ein Schlüsselwerk in Ben Vautiers Schaffen. Mit dem spanischen Imperativ „Schau mich an“ lädt Ben die Betrachter:innen direkt zur Interaktion ein – ein klassisches Mittel seiner Kunst, um Werke nicht nur zu sehen, sondern als lebendigen Akt des Sehens und aktiven Denkens zu inszenieren. Wie typisch für Ben ist das Schriftbild handgeschrieben, minimalistisch und expressiv – eine Schriftmalerei, die Text zum Kunstobjekt macht und den fließenden Übergang zwischen Sprache und Bild betont.

Ben

mira me I 1988 I 46 x 55 cm
medium: red paint on black canvas
Rarity: unique
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About Ben

Ben Vautier (1935-2024), oft einfach „Ben“ genannt, war eine Schlüsselfigur der zeitgenössischen Kunst, die seit den 1960er-Jahren mit radikaler Konsequenz Sprache, Konzept und Provokation verbindet.
Bekannt wurde der französisch-schweizerischer Künstler vor allem durch seine handschriftlichen Schriftzüge auf Tafeln, Objekten und Leinwänden, in denen er Alltägliches, Philosophisches oder Absurdes lapidar festhält. Damit knüpft er an Strömungen wie Dada und Fluxus an, wo Ironie und Einfachheit tiefe Fragen auslösen.
Ein Wort oder kurzer Satz kann bei ihm einen offenen Denkraum erzeugen. Er sieht Kunst als Dialog zwischen Künstler und Betrachter, nicht als fertiges Produkt. Seine Werke hinterfragen, was Kunst ist, und verlagern den Fokus vom Objekt auf die Idee.
Ben macht sichtbar, dass Bedeutung immer im Auge des Betrachters entsteht.
„Míra me“(1988) – ist ein Schlüsselwerk in Ben Vautiers Schaffen. Mit dem spanischen Imperativ „Schau mich an“ lädt Ben die Betrachter:innen direkt zur Interaktion ein – ein klassisches Mittel seiner Kunst, um Werke nicht nur zu sehen, sondern als lebendigen Akt des Sehens und aktiven Denkens zu inszenieren. Wie typisch für Ben ist das Schriftbild handgeschrieben, minimalistisch und expressiv – eine Schriftmalerei, die Text zum Kunstobjekt macht und den fließenden Übergang zwischen Sprache und Bild betont.

Marlene Dumas

Biologie I 1985 I 26 x 17 cm
medium: mixed media on paper
Rarity: unique
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Hreinn Fridfinnsson

Sanctuary I 1992 I 67 x 46 x 32 cm
medium: wallsculpture
Rarity: unique
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From Mont St. Victoire I 1998 I 68 x 53 cm
medium: pencil on paper
Rarity: unique
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Olafur Eliasson

untitled I 1994 I 24 cm
medium: mounted photo, paper, glas, wood, stone
Rarity: unique
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Meret Oppenheim

Spiral (nature’s way) I 1978 I 45 x 15 x 15 cm
Bronze, glass, mobile marble base on metal springs
medium: sculpture
Rarity: unique ½
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Rosemarie Trockel

Rectangles I 1982 I 25 cm x 30 cm
medium: Aquarell
Rarity: unique
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Nude I 1983 I 23,5 cm x 13 cm
medium: Aquarell
Rarity: unique
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for further information please contact us

Domaines ArtSpace | Contemporary Art & Edition | Alexandra & Camille von Scholz | info@domaines-berlin.de

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